| Teaching Back - Methode |
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Teaching back basiert auf einer Mischung zweier Beobachtungstechniken: Der constructive interaction – Technik und einer abgewandelten Form der thinking aloud – Technik. Die zugrundeliegende Idee ist die, dass zwei Personen beim Arbeiten mit einer Software beobachtet werden. Eine dieser beiden Personen ("erste" Versuchsperson) hat das Arbeiten mit dem Programm in einer "Übungsphase" bereits erlernt. Um nun feststellen zu können, ob das mentale Modell dieser Person das Programm auch richtig abbildet erhält sie folgende Aufgabe: Sie soll einer anderen – mit dem System nicht vertrauten – Person die Bedienung und Funktionsweise des Systems erklären. Um so viel wie möglich über das mentale Modell, welches sich die Versuchsperson über das System gebildet hat herauszufinden, erhält die erste Versuchsperson die Aufgabe, der zweiten Versuchsperson beim Lösen vorgegebener Aufgaben mit dem System zu helfen. (In einer anderen Variante der Methode kann auch ein Versuchsleiter die Rolle der "unwissenden” Testperson spielen, diese Variante ist aber weniger realistisch.) Der Vorteil des teaching back gegenüber anderer Methoden wie etwa des thinking aloud – Ansatzes besteht darin, daß die Situation in welcher das teaching back stattfindet für die Versuchsperson viel "natürlicher" wirkt als die des thinking aloud: Beim thinking aloud muss die Versuchsperson meist öfter aufgefordert werden ihre Gedanken auszusprechen (was eine ungewohnte Handlung ist). Außerdem tendieren Versuchspersonen beim thinking aloud öfters dazu, ihre Handlungen im Nachhinein zu rationalisieren. Als weiterer Vorteil des teaching back im Vergleich zu "nur” thinking aloud kann die Tatsache gesehen werden, dass eine Person nie alle ihre Gedanken aussprechen kann – allein der Versuch dies zu tun führt beim Usability – Test zu einer Änderung der Aufgabenstellung – nicht nur die Software wird getestet, sondern auch die Fähigkeit der Versuchsperson sich zu artikulieren wird – unbeabsichtigterweise – getestet. |




