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Gestaltgesetze PDF Drucken E-Mail

Die Gesetze der Gestaltpsychologie spielen im Zusammenhang mit Programmen und Websites eine große Rolle. Ohne Rücksicht auf diese kann leicht passieren, dass zB. zusammengehöriger Inhalt nicht als solcher erkannt wird. Es gilt daher folgende Gesetzmäßigkeiten zu beachten:

1. Gesetz der Nähe

Elemente die sich räumlich (oder zeitlich) nahe beieinander befinden, werden als Einheit wahrgenommen

 

2. Gesetz der Ähnlichkeit

 Ähnliche Elemente werden als zusammengehörig betrachtet

 

3. Gesetz der Geschlossenheit

 Linien, welche eine Fläche umschließen, werden als Einheit wahrgenommen

 

auch eine nicht geschlossene Fläche wird als Einheit wahrgenommen, wenn sie als Figur erkennbar ist

 

4. Gesetz der guten Gestalt (Prägnanzgesetz)

Unter vergleichbaren Umständen werden Reize, welche eine "gute Gestalt" bilden bevorzugt wahrgenommen. Eine "gute Gestalt" ist leicht, genau und klar als Form erkennbar, drängt sich dem Beobachter geradezu auf, ist einfach beschreibbar und gut erinnerlich. (hier: "A" als "beste" Figur, "E" als "schlechteste" Figur)

 

5. Gesetz des gemeinsamen Schicksals oder der "guten Fortsetzung"

Figuren, welche einen gemeinsamen Verlauf (eine gemeinsame Richtung, ein gemeinsames Schicksal) haben bzw. die Fortsetzung des Vorhergegangenen zu sein scheinen, werden als Einheiten erkannt

 

6. Figur und Grund

Um eine Figur als solche wahrnehmen zu können, muss sie als vom Hintergrund verschieden erkannt werden. Meist wird die kleinere, detailliertere Figur erkannt und der Rest bildet den Hintergrund

 

 

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